Letzen Tage in Deutschland, Au Pair Academy, ersten Tage in den Staaten

Meine letzte Woche in Deutschland startete mit einer kleinen, aber feinen Abschiedsparty mit meinen Liebsten, zum Teil musste ich mich dort schon von einigen Verabschieden, bei anderen hatte ich noch 1 Woche Zeit, was die Sache etwas "einfacher" machte, aber wirklich nur ein kleines Stück, denn zu wissen, dass man ein ganzes Jahr nicht mehr im Rahmen seiner Liebsten ist, ist schon hart. 

 

Nachdem meine Abschiedsparty dann auch abgehakt war, ging es ran an den Koffer. Was packe ich nur für ein Jahr ein? Was lasse ich alles zuhause? Brauche ich wirklich all diese Schuhe? Was ist wenn mein Koffer zu schwer ist? All diese Fragen schwirrten mir zu der Zeit durch den Kopf und es ist echt nicht einfach sein Leben für 1 Jahr in zwei Koffer zu packen, aber schlussendlich habe ich es dann doch geschafft, auch wenn ich gefühlte 20 mal aus und ein gepackt habe. Den Rest der Woche habe ich fast jeden Tag damit verbracht mich von Freunden, Verwandten zu verabschieden. 

Sonntag, ein Tag vor meiner Ausreise war dann definitiv der schlimmste Tag für mich, ich musste mich schon jetzt von meinen Eltern verabschieden, da diese in der Urlaub flogen, es sind zig Tränen geflossen, wenn nicht sogar ein ganzer Wasserfall bei mir. Aber zum Glück gibt es Freunde und "Familie", die einen in solchen Momenten auffangen und unterstützen und dank euch hatte ich einfach noch einen super schönen letzten Tag in Deutschland.

Montag 6.30am ging es dann endlich los auf die große Reise, in Düsseldorf angekommen ging es direkt zu Kofferabgabe (wo ich auch meine erstes MitAuPair Lukas kennelernte) und wie soll es auch anders sein, hatte ich natürlich das Glück und wurde per Zufall zur Sonderkontrolle ausgewählt, aber eigentlich war es auch ganz gut, da ich dann sofort durch die Sicherheitskontrolle musste und so nicht gesehen habe, wie alle anderen sich von Freunden und Familie verabschiedet haben.  Als ich all dies hinter mir hatte ging es zum Gate, wo ich direkt super nette Mädels kennengelernt habe und nicht mehr alleine rumirren musste. 

Der Flug verging wortwörtlich wie im Fluge und schon war man in Newark, vom Flughafen aus sind alle die mit mir aus Düsseldorf geflogen sind alle zusammen zum Hotel gefahren und dort angekommen haben wir unsere Zimmer bekommen und mussten warten, wer noch so mit dir auf einem Zimmer ist, bei mir waren es dann schlussendlich zwei deutsche Mädels. 

Um dem Jetlag zu entgehen haben wir versucht so lange wie möglich wach zu bleiben, wir haben Pizza bestellt und im Gemeinschaftsraum zusammen gesessen und gegessen. 

Am Dienstag ging es dann um 8am los mir den Classes, wir haben alles Mögliche über Entwicklungsstadien, erste Hilfe und Tagesabläufe mit Kindern gelernt. 

Dienstagabend stand dann auch noch das Highlight für die meisten von uns an, DIE NEW YORK CITY TOUR. Wir fuhren mit dem Bus durch die Stadt und haben etwas über die Geschichte und über Drehorte von den verschiedensten Filmen und Serien erfahren, am Centralpark und am Ufer mit Blick auf die Freiheitsstatue haben wir jeweils eine kleine Pause gemacht um uns dies etwas genauer anzuschauen, am Times Square war dann der letzte Stop und auch eine größere Pause, in der wir alles erkunden und essen konnten. 

Am letzen Tag der Academy ging es genauso weiter mit den Classes und abends fuhr ich dann mit meinen neu gewonnenen Freunden in die nahe gelegene Mall.

 

 

 

 

Donnerstag hieß es dann bye bye Newark and hello Alexandria, mir viel es wirklich schwer mich von den Leuten in der Academy zu verabschieden, denn auch wenn man sich erst drei Tage kannte war man sich näher als man denken könnte.

Um 3.05pm startete dann mein Flieger in Richtung Washington DC, am Flughafen angekommen wartete meine Hostfamily mit Blumen und einem selbst-gebastelten Plakat dann auch schon auf mich. Ich muss sagen die erste Begegnung war total locker und als würde man sich schon ewig kennen haben wir über Gott und die Welt geredet, zuhause warteten dann auch noch Gastoma und -opa auf mich auch diese haben mich super lieb in Empfang genommen, wir aßen alle zusammen und quatschten den ganzen Abend. Aber danach viel ich auch einfach nur noch ins Bett, es waren einfach zu viele neue Eindrücke auf einmal, natürlich nur Schöne. Das Wochenende verbrachten wir dann damit die Gegend zu erkunden.

Montags war er dann, mein erster Arbeitstag, ich muss sagen dass ich zwei super liebe und süße Gastkinder habe mit denen die Arbeit einfach nur Spaß macht, was sich die ganze Woche über auch immer wieder bestätigt hat.

 

Meine Abende verbringe ich zur Zeit immer damit mit meinen Freunde aus New York zu skypen, denn wir sind schon zu einer richtigen kleinen 'Gang' geworden, ich habe sie richtig lieb gewonnen und möchte sie auch nicht mehr missen. An dieser Stelle ganz liebe Grüße an meine Ignore Gang (Arana, Merle, Lukas, Sarah und Pauline). Ich vermisse euch wirklich hier.

 

 

 

 

Mal sehen was noch alles für Geschichten folgen werden...